
Mit dem ESO ES 1.0 kam ein Gerät auf den Markt, dass wie der ESO µP 80 Geschwindigkeiten von Fahrzeugen nur durch Lichtsignale ermitteln kann. Dabei werden diese nicht nur aufgezeichnet, sondern zudem noch ein Bild des Verkehrssünders gemacht, das als Beweis für die Geschwindigkeitsüberschreitung gelten soll. Aber wie funktioniert die Geschwindigkeitsmessung mit dem Messgerät ESO ES 1.0 im Detail?
FAQ: Das Wichtigste zum ESO ES 1.0
Der ESO ES 1.0 ist ein Blitzer, welcher eingesetzt werden kann, um Geschwindigkeitsüberschreitungen aufzudecken.
Die Blitzer der ESO-Reihe funktionieren per Lichtschranke. Wie das Verfahren zur Geschwindigkeitsmessung mit dem ESO ES 1.0 genau funktioniert, lesen Sie hier.
Hier erfahren Sie, welche Messfehler beim ESO ES 1.0 auftreten können.
Inhalt:
Mittels Laser geblitzt: Messablauf vom Einseitensensor ESO ES 1.0

Der ESO ES 1.0 zeichnet sich als Lichtschrankenmessgerät dadurch aus, dass er im Gegensatz zu mehrteiligen Anlagen nur einseitig verwendet wird, ein Lichtempfänger wird also nicht zusätzlich benötigt.
Der ESO ES 1.0 besitzt vier Sensoren und eine davon getrennte Fotoanlage. Aus der Durchfahrtszeit zwischen den Lichtstrahlen, die vom Gerät ausgeschickt werden, kann die Geschwindigkeitsmessung erfolgen. Bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung wird der Fahrer geblitzt. Die Lichtsensoren haben zueinander einen immer gleichen Abstand von 25 cm.
Beachten Sie, dass bei einer Messung immer zunächst eine Toleranz von 3 km/h unter einer Geschwindigkeit von 100 km/h und 3 % bei einer höheren Geschwindigkeit abgezogen werden muss, bevor ein Bußgeldbescheid verschickt werden kann.
Treten Messfehler beim ESO ES 1.0 auf?

Obwohl sich der ESO ES 1.0 dadurch auszeichnet, dass er ein Einseitensensor ist, so liegen doch die gleichen Fehler wie bei mehrseitigen Anlagen vor. Unter anderem kann beispielsweise ein Aufstellfehler die Messung der Geschwindigkeit verfälschen, wenn das Gerät nicht senkrecht zur Fahrbahn aufgestellt wurde.
Zusätzlich kann es auch sein, dass mehrere Fahrzeuge auf der Straße zu einer Verwechslung der Daten führen können. Tritt ein solcher Messfehler oder eine falsche Zuordnung der Daten auf, kann ein Einspruch gegen den Bußgeldbescheid mitsamt eventuell anfallender Punkte oder einem Fahrverbot laut Bußgeldkatalog erfolgreich sein.
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