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SO finden Sie einen Anwalt für Verkehrsrecht in Wiesbaden!

Wiesbaden – die Landeshauptstadt Hessens und Zentrum des Rhein-Main-Gebiets – ist nicht nur bekannt für ihr elegantes Kurhaus und die malerischen Villenviertel, sondern auch ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt mit den typischen Herausforderungen einer Großstadt. In der hessischen Metropole, die von der A 66, der A 643 und der A 671 umspannt wird, sind Verkehrsunfälle, Geschwindigkeitsüberschreitungen auf den Pendlerstrecken und Parkraumstreitigkeiten an der Tagesordnung.

Wo finde ich einen Verkehrsanwalt in Wiesbaden?
Wo finde ich einen Verkehrsanwalt in Wiesbaden?

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SOS-Verkehrsrecht in Wiesbaden

Klingholzstraße 7

65189 Wiesbaden

Ein Anwalt für Verkehrsrecht, auch Fachanwalt für Verkehrsrecht genannt, befasst sich mit allen juristischen Angelegenheiten, die im Zusammenhang mit dem Straßenverkehr stehen. Das Tätigkeitsfeld ist breit gefächert und umfasst primär die Vertretung von Mandanten in Verkehrsunfallregulierung (Geltendmachung von Schadensersatz- und Schmerzensgeldforderungen oder Abwehr unberechtigter Ansprüche). Darüber hinaus sind Anwälte für Verkehrsrecht in Wiesbaden Experten in Verkehrsstraf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren, beispielsweise bei Vorwürfen wie Trunkenheit im Verkehr, Fahrerflucht, Geschwindigkeitsüberschreitungen oder Rotlichtverstößen. Sie prüfen Bußgeldbescheide, legen Einspruch ein und verteidigen ihre Mandanten vor Gericht, um Fahrverbote oder den Entzug der Fahrerlaubnis abzuwenden oder zu mildern. Ein wichtiger Teil ihrer Arbeit ist auch die Beratung und Vertretung in Fragen des Kauf- oder Verkaufs von Kraftfahrzeugen (z.B. Gewährleistungsmängel), sowie im Verkehrsverwaltungsrecht (z.B. bei der Wiedererlangung der Fahrerlaubnis nach einer Medizinisch-Psychologischen Untersuchung, kurz MPU). Im Wesentlichen sorgt der Verkehrsanwalt in Wiesbaden und anderswo dafür, dass die Rechte seiner Mandanten im komplexen Geflecht der Straßenverkehrsordnung, des Straf- und Zivilrechts gewahrt werden.

Wie viel kostet ein Fachanwalt für Verkehrsrecht in Wiesbaden?

Ein Anwalt für Verkehrsrecht in Wiesbaden kann bei Rechtsstreitigkeiten helfen.
Ein Anwalt für Verkehrsrecht in Wiesbaden kann bei Rechtsstreitigkeiten helfen.

Die Kosten für einen Anwalt für Verkehrsrecht in Wiesbaden lassen sich nicht pauschal beziffern, da sie von verschiedenen Faktoren abhängen. Grundsätzlich richten sich die Gebühren in Deutschland nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) oder werden über eine individuelle Honorarvereinbarung festgelegt.

Die wichtigsten Faktoren für die Kostenstruktur sind:

  1. Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG): Im RVG sind gesetzliche Gebühren festgelegt. Die Höhe ist oft vom sogenannten Gegenstandswert(oder Streitwert) abhängig – also dem finanziellen Wert, um den es im Verfahren geht (z.B. die Höhe des Schadensersatzes bei einem Unfall). Unfallregulierung (Zivilrecht):Hier bestimmt in der Regel der regulierte Schaden den Gegenstandswert, wodurch die Anwaltsgebühren steigen, je höher der Schaden ist. Ordnungswidrigkeiten- und Strafverfahren (Bußgeld/Strafrecht): Hier gibt es sogenannte Rahmengebühren, bei denen der Anwalt innerhalb eines bestimmten Rahmens (z.B. von 30 € bis 330 € für eine Verfahrensgebühr) die Höhe nach Umfang, Schwierigkeit und Bedeutung des Falles festlegt.
  2. Erstberatung: Die Gebühr für eine erste, überschlägige Beratung für Verbraucher ist gesetzlich auf maximal 190 € netto (zzgl. Mehrwertsteuer, also 226,10 € brutto) begrenzt. Viele Kanzleien bieten diese Beratung auch zu einem geringeren Pauschalbetrag an oder verrechnen sie mit dem späteren Honorar, wenn Sie das Mandat erteilen.
  3. Individuelle Honorarvereinbarung: Anwalt und Mandant können auch eine Pauschalvergütung (Festpreis für das gesamte Verfahren) oder ein Zeithonorar (Abrechnung nach Stunden) vereinbaren, insbesondere wenn der Fall sehr komplex ist oder vom gesetzlichen Rahmen abweichen soll.
  4. Kostenübernahme: Verkehrsunfall: Wenn Sie der Geschädigte sind und der Unfallgegner zu 100% haftet, muss die gegnerische Haftpflichtversicherung in der Regel auch Ihre Anwaltskosten komplett übernehmen, da diese zum Schaden gehören. Rechtsschutzversicherung: Haben Sie eine Rechtsschutzversicherung, übernimmt diese bei den meisten Fällen die Anwalts- und Gerichtskosten (abzüglich einer eventuellen Selbstbeteiligung). Dies gilt allerdings oft nicht bei vorsätzlichen Taten wie Fahrerflucht. Freispruch: Werden Sie in einem Straf- oder Bußgeldverfahren freigesprochen, trägt in der Regel die Staatskasse die Kosten.

Aufgrund der vielen Variablen (Fallart, Gegenstandswert, Umfang, Erfolgsaussichten) ist es am besten, die voraussichtlichen Kosten direkt beim ersten Kontakt mit dem Anwalt zu erfragen und sich über die Abrechnungsgrundlage (RVG oder Honorarvereinbarung) zu informieren.

FAQ: Anwalt für Verkehrsrecht in Wiesbaden

Was macht ein Anwalt für Verkehrsrecht?

Ein Anwalt für Verkehrsrecht (oft Fachanwalt) vertritt Sie in allen juristischen Angelegenheiten rund um den Straßenverkehr. Dazu gehören die Schadensregulierung nach einem Unfall, die Verteidigung in Bußgeldverfahren (z.B. bei Geschwindigkeitsüberschreitung, Rotlichtverstoß) und Verkehrsstrafverfahren (z.B. Fahrerflucht, Trunkenheit im Verkehr) sowie die Beratung im Fahrerlaubnisrecht (z.B. bei drohendem Fahrverbot oder MPU-Anordnung).

Wann braucht man einen Anwalt für Verkehrsrecht?

Die Beauftragung ist ratsam, wenn die Konsequenzen gravierend sind. Dies ist der Fall bei: Unfällen (um alle Schadensersatzansprüche gegen die Versicherung durchzusetzen), drohendem Fahrverbot oder Führerscheinentzug, hohen Bußgeldern und Punkten in Flensburg, sowie bei Vorwürfen einer Verkehrsstraftat. Bei unverschuldeten Unfällen trägt in der Regel die Gegenseite die Anwaltskosten.

Wie viel kostet ein Anwalt im Verkehrsrecht?

Die Gesamtkosten sind nicht pauschal, sondern richten sich nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) oder einer Honorarvereinbarung. Im Zivilrecht (Unfallregulierung) hängen die Kosten vom Streitwert (Schadenshöhe) ab. Im Bußgeld- und Strafrecht gibt es Rahmengebühren, die der Anwalt nach Umfang und Schwierigkeit des Falles festlegt. Hier finden Sie weitere Informationen.

Über den Autor

Sascha Münch (Rechtsanwalt)
Sascha Münch

Nach dem Studium an der Universität Bremen absolvierte Sascha Münch sein Referendariat am OLG Celle. 2013 erhielt er die Zulassung zum Rechtsanwalt und 2019 folgte die Bestellung zum Notar (seit 2021 Notar a. D.). Auf sos-verkehrsrecht.de befasst er sich u. a. mit den Bereichen Bußgeldverfahren und Einsprüchen.

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